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Souverän, verspielt, meisterhaft
Christian Hansen ist einer der besten Übersetzer Deutschlands. Roberto Bolaño, Alan Pauls, Julio Cortázar und César Aira hat er ins Deutsche gebracht. Nun wird seine jüngste Aira-Übertragung mit dem Straelener Übersetzerpreis ausgezeichnet und damit endlich auch ein Werk, das seit Jahren preisverdächtig unter dem Radar der großen Übersetzerpreise flog. Der Straelener Förderpreis geht an Wiebke Stoldt, die verblüffend souverän einen portugiesischen Klassiker ins Deutsche...
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Die Liebe in Zeiten der Trostlosigkeit
Der libanesische Filmemacher Cyril Aris feiert in seinem preisgekrönten Drama »A Sad and Beautiful World« das Leben. Die Geschichte ist auch eine Liebeserklärung an seine Heimat und seine Landsleute.
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Die Poesie des Überlebens
Timea Tankós brillante Übersetzung von András Viskys Roman »Die Aussiedlung« wurde in diesem Jahr gleich mehrfach ausgezeichnet. Nachdem Sie beim Preis der Leipziger Buchmesse noch leer ausging, wurde sie Anfang Juli gemeinsam mit András Visky mit dem Internationalen Literaturpreis ausgezeichnet. Kurz danach wurde ihr zudem der Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis zugesprochen.
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The American Dream Of Literature
250 Jahre Amerika bedeutet auch 250 Jahre amerikanische Literatur. In den USA sind in unheimlich viele bedeutungsvolle und bleibende Werke entstanden, in diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, für (fast) jedes Jahrzehnt ein beziehungsweise ab dem 20. Jahrhundert zwei einflussreiche Werke vorzustellen.
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Deutscher Buchpreis: Longlist ist weiblich und divers
Shida Bazyar, Karosh Taha, Yade Yasemin Önder, Tomer Gardi und Giuliano Musio – das sind nur fünf von zwanzig Namen, die es unter die 20 für den Deutschen Buchpreis nominierten Autor:innen geschafft haben. Die Hälfte der nominierten Autor:innen hat einen migrantischen Hintergrund. Während die Gesellschaft nach rechts driftet, wird in der Literatur Vielfalt sichtbar.
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Die dunkle Seite eines Klassikers
Percival Everett hat einen der berühmtesten amerikanischen Romane umgeschrieben. Sein Roman »James« ist ein Geniestreich, in dem er die populäre Geschichte von Huckleberry Finn aus der Perspektive des versklavten Jim erzählt.
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»Ich habe überlebt, aber mein Herz ist tot«
Die syrische Journalistin und Bürgerrechtlerin Samar Yazbek hat in Katar mit Palästinenser:innen gesprochen, die schwerst verletzt oder als Begleitung von schwerst verletzten Kindern aus Gaza ausgeflogen wurden. Deren erschütternde Überlebensberichte zeichnen ein zutiefst verstörendes Bild des Gaza-Krieges.
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Von der Freiheit einer Frau
Am 25. Juni 2026 wäre Ingeborg Bachmann einhundert Jahre alt geworden. Die Filmemacherin Regina Schilling hat dies zum Anlass genommen, sich gemeinsam mit Sandra Hüller der österreichischen Schriftstellerin zu nähern. Zudem sind einige Biografien erschienen, die sich ganz unterschiedlich mit Leben und Werk von Ingeborg Bachmann befassen.
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Geliebtes Beirut
Die libanesische Filmemacherin Lana Daher hat ihrer Geburtsstadt Beirut ein cineastisches Denkmal gesetzt. In ihrem Film »Do You Love Me« zeichnet sie in über 20.000 Schnipseln die wechselvolle Geschichte von Libanons Hauptstadt und ihren Menschen nach.
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Literarische Diamanten
Short Stories beziehungsweise Kurzgeschichten sind wie Diamanten. Umso seltsamer, dass sie sich auf dem deutschen Buchmarkt nicht durchsetzen. Dabei konzentrieren sie das Grandiose der Literatur auf kleinem Raum, wie dieses Dutzend aktueller Erzählbände und Kurzgeschichtensammlungen beweist.










