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Deutscher Buchpreis: Longlist ist weiblich und divers
Shidy Bazyar, Karosh Taha, Yade Yasemin Önder, Tomer Gardi und Giuliano Musio – das sind nur fünf von zwanzig Namen, die es unter die 20 für den Deutschen Buchpreis nominierten Autor:innen geschafft haben. Die Hälfte der nominierten Autor:innen hat einen migrantischen Hintergrund. Während die Gesellschaft nach rechts driftet, wird in der Literatur das Potential von Vielfalt sichtbar.
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Die dunkle Seite eines Klassikers
Percival Everett hat einen der berühmtesten amerikanischen Romane umgeschrieben. Sein Roman »James« ist ein Geniestreich, in dem er die populäre Geschichte von Huckleberry Finn aus der Perspektive des versklavten Jim erzählt.
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»Ich habe überlebt, aber mein Herz ist tot«
Die syrische Journalistin und Bürgerrechtlerin Samar Yazbek hat in Katar mit Palästinenser:innen gesprochen, die schwerst verletzt oder als Begleitung von schwerst verletzten Kindern aus Gaza ausgeflogen wurden. Deren erschütternde Überlebensberichte zeichnen ein zutiefst verstörendes Bild des Gaza-Krieges.
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Geburtsstunde eines Helden mit Schuhgröße 65
Ganz zu Beginn seiner Karriere schrieb und zeichnete der spätere Comic-Superstar Lewis Trondheim mit »Lapinot et les carottes de patagonie« eine Fingerübung von 500 Seiten, mit der er sich im frankophonen Raum als Autor etablierte. Dieses Werk ist lange nicht im deutschsprachigen Raum erschienen. Der Reprodukt-Verlag hat das jetzt geändert.
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Von der Freiheit einer Frau
Am 25. Juni 2026 wäre Ingeborg Bachmann einhundert Jahre alt geworden. Die Filmemacherin Regina Schilling hat dies zum Anlass genommen, sich gemeinsam mit Sandra Hüller der österreichischen Schriftstellerin zu nähern. Zudem sind einige Biografien erschienen, die sich ganz unterschiedlich mit Leben und Werk von Ingeborg Bachmann befassen.
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Der Trend zum Szenario
Heute Abend wird in Hamburg zum sechsten Mal der Deutsche Sachbuchpreis vergeben. Acht Bücher zu Debatten und Fragen unserer Zeit stehen zur Auswahl. Auffällig ist, dass mehrere der nominierten Titel mit mehr oder weniger fiktiven Szenarios arbeiten.
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»Ohne Hoffnung zu leben bedeutet aufzuhören zu leben«
Die 1969 in Teheran geborene Künstlerin Marjane Satrapi ist am 4. Juni 2026 im Alter von nur 56 Jahren verstorben. Sie gehörte zu den bekanntesten und einflussreichsten Comicschaffenden der letzten Jahrzehnte. Vor 20 Jahren veränderte sie mit ihrem Comic-Memoir „Persepolis“ die Welt. Zuletzt kämpfte sie im Kino gegen Vorurteile. In Erinnerung an ihr Werk wird an dieser Stelle ein gespräch veröffentlicht, dass ich 2021...
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Blaue Flecken oder: Der Schnee von heute
»Ich frage mich manchmal, ob unser Leben anders wäre, lebten wir in runden Häusern, verschickten wir runde Kisten und läsen runde Bücher«, schreibt die Dichterin und Übersetzerin Volha Hapeyeva in ihrem »Wörterbuch einer Nomadin«. In zwölf seit dem Herbst 2020 entstandenen Essays wirft sie die grundsätzliche Frage nach der Sprache und ihrer Bedeutung für das Sein abseits der festgefahrenen Ordnungen auf.
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Drei Schriftsteller, zwei Freundschaften, eine Geschichte
Der US-amerikanische Schriftsteller Donald Windham zählte zum Freundeskreis von Truman Capote und Tennessee Williams. Im Lilienfeld-Verlag ist nun sein Rückblick »Verlorene Freunde« erschienen, in dem er über die gemeinsame Zeit und das Scheitern dieser Freundschaft schreibt.
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Internationaler Literaturpreis: Die Welt als Ausnahmezustand
Die sechs für den Internationalen Literaturpreis nominierten Romane führen nach Weißrussland, Ungarn, Sri Lanka, in den Iran und Sudan sowie an die europäischen und nordafrikanischen Ränder. Laut Jury erzählen sie alle vom Andauern des Ausnahmezustands.










